Wallbox für Ihr Zuhause

 

Wer ein Elektroauto zuhause laden möchte, ist mit einer Wallbox auf der sicheren Seite. Die Rede ist von einer E Auto Ladestation in den eigenen vier Wänden, die für durchweg sichere E-Mobilität sorgt. Seit November 2020 gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderung für die Anschaffung einer Wallbox. Das Angebot ist enorm und vor dem Kauf existieren einige Aspekte, die es zu beachten gilt. Anders ausgedrückt ist Wallbox nicht gleich Wallbox und nicht jede E Auto Ladestation eignet sich für jeden Bedarf. Unterschiede zeigen sich sowohl in der Bedienung als auch im Preis und der maximalen Ladeleistung, um nur einige Aspekte zu nennen. Wir von AVP Autoland bieten Ihnen enorme Vielfalt und beraten Sie auch zu diesem Thema kompetent. Gerne verschaffen wir Ihnen im Vorfeld einen Überblick über die Möglichkeiten und das breite Spektrum unserer Lösungen.

 

Was ist überhaupt eine Wallbox?

Das eine vorweg: der Begriff Wallbox stammt nicht aus dem Englischen, wenngleich es den Anschein hat. In der anglo-amerikanischen Welt spricht man jedoch eher von „charging stations“, wohingegen die Wallbox als „Wandkasten“ oder eine an einer Wand montierten Ladestation hierzulande gebräuchlich ist. Die Rede ist – vereinfacht gesprochen – von einer besonderen Form der Steckdose, an die sich Elektroautos anhängen lassen. Diese E Auto Ladestation passt meist in jede Steckdose und nutzt die bereits vorhandenen Stromanbindung eines Haushalts. Möglich sind sowohl einfache Varianten für ein einzelnes Fahrzeug und den alleinigen Hausgebrauch als auch Lösungen für Unternehmen und das gleichzeitige Laden ganzer Flotten. Einzige Vorraussetzung ist das Genügen der IEC 61296 Norm für die Ladestecker.

 

Welchen Vorteil bietet eine Wallbox?

Doch wieso überhaupt eine Wallbox nutzen, wenn die Steckdose bereits vorhanden ist? Die Frage ist berechtigt und in der Tat lässt sich auch an einer einfachen Steckdose ein Elektroauto zuhause laden. Der Nachteil besteht in der zu geringen Geschwindigkeit und der Maximalleistung von 16 A (Ampere). Werte darüber sind nicht realisierbar, weil dann – salopp gesprochen – die Sicherungen anspringen und den Stromkreis unterbrechen.

Um dies zu vermeiden, wird eine Wallbox – je nach Hersteller – mit bis zu 32 A abgesichert. Das Resultat ist, dass nicht nur 2,3 kW einer handelsüblichen Steckdose sondern mit bis zu 22 kW der fast zehnfache Wert geladen werden kann und der Zeitvorteil entsprechend bei Faktor zehn liegt. Grundsätzlich ließe sich mit speziellen Kabelverbindungen auch eine solche Leistung an einer Steckdose erreichen, doch ist die Wallbox hierfür die bessere und stabilere Lösung.

Erforderlich ist allerdings die Nutzung eines speziellen Adapters und auch die Stecker weichen von denen für handelsüblichen Steckdosen ab. Wird mit einer so genannten Typ-2-Buchse gearbeitet, so kann die Nutzung spezieller Adapter auch unterbleiben, denn diese Technologie wird in der EU flächendeckend angewendet und hat sich bewährt.

 

Wie funktioniert eine Wallbox?

Die Funktionsweise einer Wallbox entspricht im Grunde der einer Steckdose. Zu unterscheiden sind Ausführungen, bei denen die Kabel bereits montiert sind und solchen, bei denen das Kabel eingesteckt wird. Letztere Variante hat den Vorteil von mehr Flexibilität, wobei stets ein ausreichend langes Kabel vorhanden sein sollte. Dies ist auch bei der Planung zu berücksichtigen, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Die Bedienung der Wallbox erfolgt nahezu immer drahtlos via App. Ob hierfür mit einem Smartphone oder einem Tablet als Eingabegerät gearbeitet wird, ist letztlich zweitrangig. Der Vorteil der App- Steuerung liegt auf der Hand: es wird weit mehr als nur ein „Ein- und Aus-Schalter“ geboten, sondern es lassen sich auf einen Blick auch Informationen über den Verbrauch und auf Wunsch sogar die Stromkosten erhalten.

 

Welche Wallbox eignet sich wann?

Eine Wallbox ist eine E Auto Ladestation, mit der sich ein Elektroauto zuhause laden lässt. So weit, so gut und doch offenbaren sich bei genauerem Hinsehen einige Unterschiede. Auch wir von AVP Autoland bieten verschiedene Produkte, die jeweils unterschiedlichen Anforderungen entsprechen. In unserem Portfolio finden sich sowohl die bewährten Wallboxen des traditionsreichen fränkischen Unternehmen ABL und damit eines Pioniers im Bereich der Ladetechnik als auch Produkte von EVBox und juice technology. Ebenfalls setzen wir auf Webasto und die Walther-Werke aus der Pfalz und runden damit unser breites Spektrum ab. Die einzelnen Wallboxen unterscheiden sich sowohl in ihrer Funktionalität als auch im Preis. Wir beraten Sie gern gezielt und erläutern Ihnen die jeweiligen Vorteile. Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen einer 11 kW- und einer 22 kW- Wallbox. Letztere mögen zwar mehr „Wumms“ entwickeln, doch bietet die 11 kW- Variante den Vorteil, dass sowohl einphasig als auch zwei- und dreiphasig geladen werden kann und wird zudem von der KfW gefördert. Auch ist für die Installation einer 22 kW- Wallbox eine Genehmigung des Netzbetreibers vonnöten.

 

Wie wird eine Wallbox montiert?

Für die Montage einer E Auto Ladestation benötigt man professionelle Unterstützung. Es handelt sich durchweg um den Starkstromanschluss eines Haushalts und somit eine Spannung von 400 Volt. Von Eigenregie ist dringend abzuraten, denn wer nicht mit einem qualifizierten Elektriker zusammenarbeitet, kann Probleme mit dem Versicherungsschutz im Schadensfall bekommen und geht zudem das Risiko einer Fehlinstallation ein. Natürlich helfen wir Ihnen auch in diesem Punkt weiter und stellen sicher, dass Ihre Wallbox sach- und fachgerecht angebracht wird. Dies schließt auch das eventuelle Durchbrechen von Wänden, die Verwendung speziellen Kabelmaterials sowie die Sicherung durch einen so genannten „FI-Schalter“ mit ein.

 

Lässt sich eine E Auto Ladestation fördern?

Für den Kauf einer Wallbox können Fördergelder der KfW oder anderer Institutionen beantragt werden. Es ist dabei ausdrücklich gewünscht, das Elektroauto zuhause laden zu können und seit Ende 2020 steht sogar im Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG), das Mieter oder Eigentümer das Recht auf Installation einer Ladesäule in der Garage oder am Stellplatz für das Auto haben. Gegenüber einer Eigentümergemeinschaft ist dieses Recht direkt durchsetzbar und auch ein Mieter darf eine Wallbox installieren, sofern er diese aus eigener Tasche bezahlt.

Die Förderung seitens der KfW ist eine der Möglichkeiten und sicherlich am weitesten verbreitet. Es lohnt sich allerdings, auch bei den Kommunen und Bundesländern nach eigenen Programmen zu fragen und teilweise werden sogar Gelder von den Stromversorgern gezahlt, die im Gegenzug aber auch die Stromversorgung übernehmen möchten. Fragen Sie gerne nach, welche Fördermöglichkeiten in Ihrer Region existieren und wie die Antragsstellung abläuft: wir geben Ihnen jede Menge Tipps und sind auch in diesem Bereich stets auf dem neuesten Stand.

 

Kontaktieren Sie uns.

Karl Rothlauf

Leitung | E-Mobilität

Tel.: +49 9931 709-461

E-Mail: info@my-emobility.com

 
Florian Stroinski

Technische Leitung | E-Mobilität

Tel.: +49 9931 709-460

E-Mail: info@my-emobility.com