Elektromobilität durch Stromspeicher

 

Elektromobilität durch Stromspeicher liegt im Trend. Einer der Gründe ist die Entwicklung im Erneuerbare Energie Gesetz (EEG). Die Novelle des Jahres 2021 sieht vor, dass Eigenverbrauch an Strom bis zu einem Peak in Höhe von 30 kW nicht mehr mit einer Umlage versehen werden. Anders formuliert, sind nunmehr 30 kWp anstelle der bisherigen 10 kWp abgabenfrei nutzbar. Für Diejenigen, die eine PV Anlage mit Speicher nutzen, bedeutet dies in den meisten Fällen sowohl die problemlose Versorgung mit ausreichend Strom für ein Einfamilienhaus als auch das Betreiben von einem oder zwei Elektroautos. Es existieren allerdings seitens des Gesetzgebers einige Vorgaben, die erfüllt werden müssen – was auch dann gilt, wenn eine Förderung beantragt wird. Bei AVP wird Ihnen natürlich weitergeholfen und wir behalten für Sie den Überblick im Dschungel der Anträge und Möglichkeiten.

 

Was bietet eine PV Anlage mit Speicher?

Wer eine PV Anlage mit Speicher bzw. einen Photovoltaik Speicher nutzt, kann den Eigenverbrauch aus Sonnenenergie verdoppeln. Die Vorgehensweise könnte einfacher nicht sein: überschüssiger Strom, der an sonnigen Tagen erzeugt wird, fließt nicht in den direkten Verbrauch, sondern wird in einem Batteriespeicher „gelagert“. Fakt ist, dass lediglich runde 30 Prozent einer PV Anlage tatsächlich genutzt werden und sich dieser Wert mit einem Stromspeicher für Photovoltaik auf 60 Prozent steigern lässt. Statistiken ergeben, dass schon Anfang 2021 mehr als jeder Zweite beim Kauf einer Solaranlage auch einen Photovoltaik Speicher angeschafft hat. Im Durchschnitt liegt deren Speicherkapazität bei sieben bis acht kWh.

 

Welche Vorteile ergeben sich aus einem Photovoltaik Speicher?

Die Vorteile, die ein Stromspeicher in Kombination mit Photovoltaik bieten, liegen auf der Hand. Es ist nicht mehr erforderlich, Strom zu kaufen bzw. von einem Energieversorger zu beziehen, was naturgemäß jede Menge Geld spart. Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde Strom liegt in Deutschland bei rund 30 Cent, variiert aber natürlich je nach Region und Stromanbieter. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Strom wird in Deutschland mit rund 1.300 kWh angesetzt, womit die Stromkosten bei 390 Euro pro Person liegen. Ein Vielfahrer mit einem Elektroauto benötigt bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometer im Jahr zwischen 3.000 und 5.600 kWh, was einem Preis in Höhe von 900 bis 1.660 Euro entspricht. Die Summen lassen sich addieren, sodass ein Vier-Personen-Haushalt mit Elektroauto durchaus auf Stromkosten in Höhe von bis zu 3.000 Euro gelangen kann. Wohlgemerkt: diese Rechnung ist sehr grob und vor Ort unterstützen wir Sie gern beim Finden realistischer und auf Ihre Lebenssituation zugeschnittener Werte. Fest steht jedoch, dass ein Photovoltaik Speicher Geld spart und lediglich einer einmaligen Investition bedarf. Für Unternehmen sieht die Rechnung noch einmal komplett anders aus, weil die Strommengen viel größer sind und somit auch mehr gespart werden kann.

 

Welche Förderungen existieren für Elektromobilität durch Stromspeicher?

Wer sich für eine PV Anlage mit Speicher entscheidet, erhält verschiedene Fördergelder. Da ist zunächst einmal die Förderung einer Wallbox durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Im Rahmen der KfW Förderung 440 erhalten private Haushalte pro Ladepunkt eine Erstattung in Höhe von 900 Euro auf den tatsächlich gezahlten Kaufpreis. Bedingung ist dabei die Nutzung von Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Mit einem Photovoltaik Speicher wird dieses Kriterium in vollem Umfang bedient und es bedarf lediglich eines Nachweises darüber, dass der Strom auch selbst verbraucht wird.

Noch einfacher möglich ist dies seit der Gesetzesnovelle im EEG und der Vorgabe, dass jede neue PV Anlage mit oder ohne Speicher über einen Smartmeter-Gateway (SMGW) am Netzanschlusspunkt verfügen muss. Ab einer Leistung von 7 kWp ist diese Technik Pflicht und misst die so genannte Ist-Einspeisung. Seit 2021 kann Strom von bis zu 30 kWp ohne EEG Umlage verbraucht werden, was für Privathaushalte in aller Regel voll und ganz ausreicht.

Auch der Einbau einer PV Anlage lässt sich fördern. Viele Kommunen oder Länder halten hierfür eigene Budgets bereit und auch die KfW unterbreitet mit ihrem Produkt „Erneuerbare Energien – Standard“ ein entsprechendes Angebot in Form eines überaus günstigen Kredits. Auch hier wird explizit dazu geraten, den erzeugten Strom selber zu nutzen und die Ersparnis durch einen Energiespeicher zu erhöhen. Zuletzt sollten Privatpersonen immer auch auf Förderungen der KfW entsprechend der Programme Erneuerbare Energien 270 oder Energieeffizient Bauen 153 überprüfen.

 

Welcher Photovoltaik Speicher eignet sich?

Das eine vorweg: grundsätzlich lässt sich natürlich auch ein Elektroauto als Stromspeicher nutzen. Wer eine PV Anlage betreibt, kann mit einer bidirektional ausgerichteten Batterie und Ladetechnik nicht nur Strom ins Fahrzeug bringen, sondern auch aus diesem entnehmen, was beispielsweise am Abend oder an schattigen Tagen Sinn macht. Die Smart-Grid-Technologie, die hierfür benötigt ist, existiert bereits, wird allerdings hierzulande noch nicht flächendeckend eingesetzt. Aus diesem Grund erweist es sich meist als deutlich günstiger, wenn ein eigener Stromspeicher für Photovoltaik zum Einsatz kommt.

Wer eine Speicherlösung sucht, sollte im Vorfeld erst einmal genau den eigenen Verbrauch kennen und eventuell Platz nach oben lassen. Vielleicht wird über kurz oder lang noch ein weiteres Elektroauto angeschafft? Oder es werden stromverbrauchende Geräte neu installiert? Den Richtwert findet man in den letzten Stromrechnungen, in denen stets auch der genaue jährliche Verbrauch in kWh aufgeführt ist. Sofern nicht schon ein Elektroauto vorhanden ist, sollte diese hinzu addiert werden. Unternehmen dürften die entsprechenden Werte ohnehin kennen und damit kalkulieren.

Die Photovoltaik Anlage dient in erster Linie der direkten Entnahme von Strom. Möglich ist sowohl das Aufladen des E Autos als auch das Betreiben von Kühltruhe, Waschmaschine etc. Insbesondere an sonnigen Tagen ist eine gut dimensionierte Solaranlage aber in der Lage, deutlich mehr Strom zu produzieren. Dieser wird dann in den Stromspeicher für Photovoltaik geleitet und kann jederzeit wieder abgerufen werden. Dass dies automatisch geschieht, versteht sich aufgrund der heutigen Steuertechnik von selbst und auch das Umschalten auf den Strom eines externen Stromversorgers, wenn die Kapazitäten nicht ausreichen, ist ohne Weiteres möglich.

 

Welche Technik ist für die Installation erforderlich?

Wird ein Stromspeicher in einer Bestandsanlage integriert, so spielt sowohl die Größe als auch die Speicherkapazität eine Rolle. Mittlerweile existieren auch so genannte Plug-and-Play-Lösungen, bei denen der Einbau erleichtert wird. Mehr als 60 Hersteller sind auf diesem Feld beheimatet und die Preisspanne ist enorm. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen bereits im Vorfeld eine eingehende Beratung und stellen so sicher, dass Sie exakt den Speicher erhalten, der Ihnen nutzt.

 

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Karl Rothlauf

Leitung | E-Mobilität

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Florian Stroinski

Technische Leitung | E-Mobilität

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